|
|
| EU-Meeresschutz droht
zu scheitern |
 |
Die EU droht ihre Meeresschutzziele für 2030 zu verfehlen.
Nach Einschätzung des Europäischen Rechnungshofs steht nicht nur zu
wenig Meeresfläche unter Schutz. Vielerorts fehlen auch konkrete
Regeln, damit der Schutz tatsächlich wirkt, heißt es in einem Bericht
des Rechnungshofes. Laut EU-Biodiversitätsstrategie sollen bis 2030
mindestens 30% der EU-Gewässer unter Schutz gestellt werden. 10% davon
sollen streng geschützt werden - Fischerei ist dort nicht erlaubt.
Laut Bericht sind derzeit rund 14% der Meeresgewässer Schutzgebiete.
| Deutscher Umweltpreis
verliehen |
 |
Die Hamburger Umweltjuristin Roda Verheyen
und der Membranfilter-Ingenieur Klaus Vossenkaul haben den deutschen
Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erhalten.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die mit 500.000
Euro dotierte Auszeichnung beim Festakt in Aachen. Vossenkaul habe
mit der Firma Membion Hohlfasermembranen entwickelt, die in
Kläranlagen problematische Stoffe wie Mikroplastik, Krankheitserreger
und multiresistente Keime herausfiltern. Anwältin Verheyen setze sich
für Klimagerechtigkeit ein, so die Stiftung.
| Endlagersuche: 5
Bundesländer raus |
 |
Fünf Bundesländer kommen endgültig nicht mehr für ein
Atommüll-Endlager in Betracht. Wie die Bundesgesellschaft
für Endlagerung mitgeteilt hat, sind Berlin, Sachsen und Hessen
aussortiert worden. Rheinland-Pfalz und das Saarland waren schon
vorher nicht dabei. Die deutsche Landfläche, die für ein Endlager
als geeignet angesehen wird, ist laut Experten auf weniger als fünf
Prozent geschrumpft. Bis spätestens 2050 soll ein Lager für rund
27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll gefunden werden, der in
mehr als 60 Jahren Atomkraft angefallen ist.
| Letzte Meldungen, Seite
1 | Navigation:
[Anfang] 1 2 3 4
5
[Ende] |
|
|