Die Schmetterlinge des Jahres seit 2003
Liste der Schmetterlinge des Jahres:
Als ersten "Schmetterling des Jahres" wählte die BUND NRW
Naturschutzstiftung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft
Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen (Schmetterlingskundler) für das
Jahr 2003 den Waldteufel.
Bisher waren dies:
| Jahr |
Name |
wissenschaftlicher Name |
| 2003 |
Der Waldteufel |
Erebia aethiops |
| 2004 |
Der Aurorafalter |
Anthocharis cardamines |
| 2005 |
Die Rostbinde |
Hipparchia semele |
| 2006 |
Der Schwalbenschwanz |
Papilio machaon |
| 2007 |
Das Landkärtchen |
Araschnia levana |
| 2008 |
Der Argusbläuling |
Plebeius argus |
| 2009 |
Das Tagpfauenauge |
Aglais io |
| 2010 |
Der Schönbär |
Callimorpha dominula |
| 2011 |
Der Große Schillerfalter |
Apatura iris |
| 2012 |
Das Kleine Nachtpfauenauge |
Saturnia pavonia |
Das Kleine Nachtpfauenauge
Die BUND NRW
Naturschutzstiftung hat - gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft
Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. - das Kleine
Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia) zum Schmetterling des Jahres 2012 gekürt.
Seinen Namen verdankt der Falter ausgeprägten augenähnlichen Flecken
auf den Flügeln. Sie dienen zur Abschreckung von Feinden.
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Ladys first! Die Weibchen des Kleinen
Nachtpfauenauge sind deutlich größer als die Männchen. Sie
fliegen auch nur nachts. |
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Weibchen des
Kleinen Nachtpfauenauges |
Foto: M. Katholnig |
Die Weibchen des Kleinen Nachtpfauenauges halten sich tagsüber
versteckt und geben besonders nachmittags über eine Drüse am
Hinterleib einen Sexuallockstoff (Pheromon) ab, um Männchen
anzulocken.
Kleine Nachtpfauenaugen nehmen keine Nahrung auf. Sie zehren allein
von den Reserven, die sie sich als Raupen angefressen haben. Daher
leben die Falter nach ihrem Schlüpfen nur wenige Tage.
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Die markanten Augenflecken gaben ihm den
Namen.
Die Vorderflügel des Männchens sind dunkelgrau mit weißen und
weinroten Zeichnungen. Die Hinterflügel sind dottergelb. |
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Foto: Rotholl.at/Rotheneder |
Männchen des
Kleinen Nachtpfauenauges |
Das Kleine Nachtpfauenauge ist in Mittel- und Nordeuropa weit
verbreitet. Sein Lebensraum sind naturnahe offene Landschaften oder
verwilderte Gärten. Als Folge des fortschreitenden
Landschaftsverbrauchs ist der Bestand des Kleinen Nachtpfauenauges
in einigen Regionen Deutschlands stark zurückgegangen. Dort steht es
auf der Vorwarnliste gefährdeter Tiere.
Ausführliche Beschreibung, siehe unter INDEX.
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