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19.05.2012
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Samstag
Wie sieht es im Mai im Märzenbecherwald aus?
Naturkundliche Wanderung durch das Thierbachtal nach Tückelhausen
Gleich zu Beginn unserer Exkursion müssen wir die Straße nach
Tückelhausen und den Thierbach queren, bevor wir nach einer kleinen
Steigung den Fahrradweg erreichern, der von Ochsenfurt ins Gollach- und
Taubertal führt.
Dieser wurde auf der alten Gaubahntrasse errichtet und leider 2011
komplett asphaltiert. Wir werden deshalb bis zum ehemaligen Haltepunkt
Hohestadt/Fuchsenmühle, auf dem parallel führenden Feldweg laufen. Nach
kurzer Zeit kommen wir an einem Kalkbrennofen vorbei, an dem man noch
sehr gut die verschiedenen Arbeitsabläufe des Kalkbrennens erahnen kann.
Entlang des Weges können wir in den Hängen, Steinriegel sehen, die
bereits teilsweise zugewachsen sind. Diese deuten noch auf die Nutzung
als Weinberg hin, die einst zum Kloster Tückelhausen gehörten.
Nachdem wir die Straße nach Hohestadt erreicht haben, folgen wir dieser
ein kleines Stück bergwärts, um uns im Wald einen besonderen Grenzstein
anzusehen.
Zurück auf dem Fahrradweg laufen wir nun über zwei Brücken und haben
dabei eine schöne Aussicht auf das oberhalb von uns liegende Kloster.
Wenig später haben wir den ehemaligen Haltepunkt Tückelhausen erreicht.
Schon am Eingang des Tales werden wir auf den Aronstab und den Gelben
Eisenhut treffen. Der Weg führt uns nun durch Wald, hier können wir
hoffentlich den Pirol rufen hören, wobei wir den knoblauchartigen Geruch
des Bärlauchs wahrnehmen, der hier den Waldboden bedeckt.
Vorbei an Pferdekoppeln treten wir wieder in den Wald ein, Vielblütige
Weiswurz und Türkenbundlilie. Dieser Wald ist aber auch Heimat des
Schwarz- Grün- und Grauspechts.
Unser Weg führt uns hangabwärts zu einer Wiese und einem kleinen Teich.
Mit viel Glück kann man hier den Eisvogel, wenn auch nur für einen
Augenblick, antreffen. Auf den umliegenden Feuchtwiesen sind jetzt die
Frühjahrsaustriebe der Herbstzeitlose zu sehen und so können wir diese
mit den Bärlauchblättern vergleichen.
Wir überqueren nun den Thierbach auf einer Brücke und laufen auf
schmalem Pfad, gesäumt von blühendem Bärlauch, wieder auf Tückelhausen
zu.
Der Thierbach Heimat von Wasseramsel und Gebirgsstelze, auf den
angrenzenden Wiesen kann man Graureiher bei Nahrungssuche nach
Kleinsäugern sehen.
Über einen kurzen Anstieg erreichen wir das ehemalige Kartäuserkloster
in Tückelhausen. Hier wollen wir uns die Kirche mit ihrer
bemerkenswerten Barockkanzel, dem Rokoko-Hochaltar und dem geschnitzten
Chorgestühl anschauen. Auf Wunsch besteht dort noch die Möglichkeit das
Museum (Eintritt 2,00 Euro) zu besuchen, wo unter anderem das Häuschen
eines Kartäusers mit dem dazu gehörenden Garten zu sehen ist.
Unser Weg führt uns nun auf die Höhen über dem Thierbachtal. Hier
wechseln sich Felder, Wiesen und Heckenbestände ab, und bieten somit
einen idealen Lebensraum für Fasan, Rebhuhn und Feldhase. Mit etwas
Glück können wir auf der Spitze einer Hecke den Neuntöter sehen und
hören.
Von einigen Stellen auf unserem Weg aus können wir die herrliche
Aussicht auf Hohestadt und das vor uns liegende Maintal genießen, bevor
wir durch die Siedlung hinunter zum Ausgangspunkt unserer Wanderung
gelangen.
Auf Wunsch können wir den Tag in einer alten Gaststätte der Altstadt
gemütlich ausklingen lassen.
Beginn: 13:30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz vor der Kirche in der
Westsiedlung/Ochsenfurt
Anfahrt: Von Würzburg kommend, über die Brücke
Sommerhausen nach Winterhausen, an der Kreuzung, links in Richtung
Goßmannsdorf. Durch Goßmannsdorf fahrend, Kreisel in Richtung
Ochsenfurt, an der Ampel rechts abbiegen und die erste Straße wieder
rechts abbiegen.
Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3,5 Stunden (plus 1/2 Stunde für den
Museumsbesuch)
Hinweis: Feste Wanderschuhe - witterungsbedingte Kleidung
- Rucksackverpflegung
Leitung: Thomas Langhirt - Bernhard Neckermann
Rückfragen:
bernd.neckermann@t-online.de
Hier können Sie sich die Beschreibung
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21.07.2012
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Samstag
Schmetterlingsexkursion an der Tauber
Wir starten am Parkplatz an der Tauber. (Festplatz) Unser Weg führt uns
im Taubertal in Richtung Tauberrettersheim. Nach ca. 1 km auf Hangweg
zum Bürgerwald. Entlang des Tauberhangweges gelangen wir zu einer
Waldhütte. Hier können wir eine kleine Rast einlegen.
Anschließend steigen wir durch eine Klinge wieder ins Taubertal nach
Röttingen ab.
Länge: ca. 6 km - Dauer: ca. 3 Stunden.
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Wir werden hoffentlich sehen: Libellen - großer und kleiner
Eisvogel - großer und kleiner Schillerfalter - Sandlaufkäfer.
Treffpunkt: Röttingen - Festplatz / Parkplatz an der
Tauber
Leitung: Werner Scheckenbach |
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