Auf
dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei
Protestaktionen!
Letzte Meldung vom Komitee gegen den Vogelmord e.V. / 09.05.12
Das große Vogelschutzcamp gegen den Vogelmord auf Zypern ist nach drei
Wochen am 07.05.12 erfolgreich abgeschlossen worden. 24 Natur- und
Tierfreunde aus Großbritannien, Ungarn, Italien, Zypern und Deutschland
haben sich beteiligt und so viele Fallen wie noch nie eingesammelt:
Insgesamt konnten 4.439 Leimruten, 15 Netze und 9 elektronische
Lockanlagen abgebaut werden. 241 Vögel wurden in den Fallen und Netzen
gefunden, 184 davon konnten unversehrt freigelassen werden. 113 weitere
Vögel wurden aus illegalen Volieren befreit. In einer sehr erfolgreichen
Kooperation mit der Polizei sind 14 Wilderer in flagranti überführt
worden - auch dies ein neuer Rekord.
Unser Abschlussbericht wird im Laufe des Mai veröffentlicht.
www.komitee.de
Staudamm-Alarm: Bitte helft den Ngobe, ihren Wald zu schützen
Der Regenwald der Ngobe-Indoaner in Panama ist ein Paradies für
Amphibien und Reptilien. Nun soll ein Teil davon in einem Stausee
versinken, um vermeintlich saubere Energie zu erzeugen. Dabei ist das
betroffene Gebiet der einzige Ort weltweit, wo der sehr seltene
Tabasara-Frosch lebt.
Die Ngobe-Indianer laufen Sturm gegen den Barro Blanco-Damm und bitten
um Hilfe. Finanziert wird er von drei internationalen
Entwicklungsbanken, darunter die Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft DEG.
Bitte schreiben Sie an die DEG und fordern Sie den Schutz des
Naturparadieses und des Tabasara-Frosches.
www.regenwald.org
Urzeitfisch in Gefahr - schützt die Quastenflosser-Bucht
Der Quastenflosser ist eine biologische Sensation: Eigentlich dachte
man, er sei vor 65 Millionen Jahren mit den Dinosauriern ausgestorben.
Doch vor der afrikanischen Küste tummeln sich noch einige Vertreter
dieser Steinzeit-Spezies. Der Quatenflosser gilt als letzter
Überlebender einer Tierart, aus der sich vierbeinige Landlebewesen
entwickelt haben.
Vor der Küste Tansanias wurde 2009 eigens ein Schutzgebiet für die
"lebenden Fossilien" eingerichtet. Doch dieses soll nun für einen
Tiefseehafen zerstört werden - den Urzeitfischen hier droht nun das
Ende.
Bitte fordern Sie den Schutz des Quastenflossers:
www.regenwald.org
Letzte Meldung vom Komitee gegen den Vogelmord e.V. / 30.04.12
Heute ist unser Vogelschutzcamp auf Malta zu Ende gegangen. 10 Tage lang
haben insgesamt 12 Komitee-Mitglieder die wichtigsten Rast- und
Durchzugsgebiete auf der Mittelmeerinsel kontrolliert und dabei mehr als
530 Verstöße gegen die Naturschutzgesetzgebung festgestellt.
Die meisten Straftaten betreffen die Störung der täglichen Jagdruhe ab
15 Uhr und Jagd an den komplett jagdfreien Sonntagen - während dieser
Zeiten wurden insgesamt rund 500 Schüsse verzeichnet. Der Abschuss von
drei Rohrweihen und einem Stelzenläufer wurde beobachtet, sofort
eingeleitete Untersuchungen der Polizei blieben leider erfolglos. Ein
maskierter Wilderer konnte gefilmt, später identifiziert und verhaftet
werden.
Ein Schwerpunkt des Einsatzes lag auf der Kontrolle des Vogelfangs mit
Schlagnetzen. Hierfür wurde unter anderem ein vom Fernsehsender RTL
gechartertes Modellflugzeug eingesetzt, das mit einer Videokamera
ausgestattet war und so einen Blick in die ansonsten unzugänglichen
Fangplätze ermöglichte. Fünf aktive Fangstellen wurden ausgemacht, vier
große Klappnetze, eine als Lockvogel eingesetzte Turteltaube und sieben
frisch gefangene Vögel (Rotkehlchen, Schafstelzen und Türkentauben) von
der Umweltpolizei A.L.E. sichergestellt. Eine große Käfigfalle konnte
stillgelegt werden. Das sehr hilfreiche Modellflugzeug ist leider
abgeschossen worden.
Auf Maltas kleiner Nachbarinsel Gozo war erstmals ein Komitee-Team
stationiert. Wegen ihrer Dauerpräsenz und der guten Kooperation mit der
dortigen Polizei blieb die Situation relativ ruhig - die schwersten
Zwischenfälle waren wüste Beschimpfungen aufgebrachter Jäger, die
Kontrollen durch Vogelschützer nicht kannten und scheinbar kein
Interesse hatten, sich an sie zu gewöhnen. Es wird ihnen aber wohl
nichts anderes übrig bleiben, denn wir werden künftig während unserer
Vogelschutzcamps immer Teams auf Gozo einsetzen.
Das Vogelschutzcamp auf Zypern geht währenddessen in die letzte Woche -
inzwischen sind mehr als 2.500 Leimruten eingesammelt worden, neun
Wilderer wurden in den letzten 14 Tagen überführt, alleine am Montag
zwei: Einer mit 4 Netzen und ein anderer mit etwa 70 Leimruten).
Mexiko: Schützt die Purepecha vor kriminellen Holzfällern
Acht Indigene in Mexiko sind von kriminellen Holzfällern brutal ermordet
worden - weil sie ihren Wald schützen wollten. In nur zwei Jahren wurden
80 Prozent ihrer Lebensgrundlage illegal gerodet. Doch bisher warten die
Indios vergeblich auf Hilfe seitens der Polizei.
Fordern Sie den Schutz der Purepecha und ihres Waldes!
www.regenwald.org
Für Cargills Palmöl brennt der Orang-Utan-Wald
Die Firma Cargill importiert Palmöl aus Sumatra, wo die letzten
Orang-Utans durch Brandrodungen akut bedroht sind. In den vergangenen
Wochen legten Palmöl-Lieferanten immer wieder Feuer, in denen etwa 100
der seltenen und hochintelligenten Menschenaffen qualvoll umkamen.
Werden die Rodungen nicht gestoppt, könnte es in den kommenden Monaten
schlimmstenfalls zur vollständigen Ausrottung der Sumatra-Orang-Utans
kommen.
Bitte protestieren Sie jetzt und fordern Sie Cargill dazu auf, die
Rodungen auf Sumatra sofort zu stoppen und den Lebensraum der
Orang-Utans wieder herzustellen.
www.regenwald.org
Letzte Meldung vom Komitee gegen den Vogelmord e.V. / 07.04.12
Das erste Vogelschutzcamp des Jahres 2012 ist erfolgreich abgeschlossen
worden: Um den Monatswechsel waren Komiteemitglieder auf der kleinen
Mittelmeerinsel Ponza im Einsatz. Sie konnten insgesamt sechs Wilderer
in flagranti filmen - fünf hatten Vogelfallen ausgelegt, einer auf
durchziehende Singdrosseln geschossen. Die Videobeweise sind an die
Behörden weitergegeben worden, Carabinieri und Forstpolizei haben die
Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt 19 Fallen, ein großes Fangnetz und
eine elektronische Lockanlage wurden abgebaut.
Seit dem 07.04. läuft das erste Mal seit fünf Jahren wieder ein
Komitee-Einsatz auf der Mittelmeerinsel Ischia. Weil die Wilderei mit
Schlagfallen im Rahmen großer Aktionen zwischen 1993 und 2006 stark
zurückgedrängt werden konnte, wurden die Vogelschutzcamps auf der Insel
im Golf von Neapel eingestellt. Nachdem wir aktuelle Informationen über
ein Aufleben des Vogelfangs erhalten haben, haben wir uns entschieden,
im Jahr 2012 zwei Aktionen auf Ischia durchzuführen: Vom 07. bis 11.
April und vom 21. bis 29. April werden deutsche und italienische
Komitee-Mitarbeiter wieder nach Schlagfallen suchen. Wie auf Ponza ist
geplant, den Wilderern an ihren Fanggeräten aufzulauern, zu filmen und
in Kooperation mit der Polizei zu überführen.
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Braunkehlchen brutal
mittels Schlagfalle getötet. |
Stoppt Tropenholz für Ingolstadts Bänke
Die Proteste zeigen Erfolg: Nachdem tausende von Bürgern die Petition
unterschrieben haben, wird die Hansestadt Lübeck künftig auf Tropenholz
verzichten.
Dasselbe soll nun auch in Ingolstadt erreicht werden. Denn er
Oberbürgermeister von Ingolstadt plant, Sitzbänke aus afrikanischem
Kambala-Holz aufzustellen. Dafür würde Regenwald vernichtet werden.
Fünf Musterexemplare wurden in der Fußgängerzone bereits montiert. Die
gute Nachricht: bis zum 20. April bittet
die Stadt um die Meinung der Bürger. Wenn diese Bänke nicht auf breite
Zustimmung stoßen, sollen sie nicht angeschafft werden.
Bitte protestieren Sie gegen das Tropenholz in Ingolstadt! Wer möchte
sich schon auf Regenwaldrodung ausruhen.
www.regenwald.org
Ich habe einen Brief an den OB Dr. Lehmann verfasst und auch
abgeschickt, vielleicht auch
für Sie eine Anregung es auch
so zu
tun:
Brief
Rettet die letzte Zuflucht der Orang-Utans
Die Orang-Utans auf Sumatra sind in höchster Gefahr. Während Sie diese
Zeilen lesen, verschlingen Flammen den Tripa-Wald, eine ihrer letzten
Zufluchten. Verantwortlich für diese Rodungen ist eine Palmöl-Firma, die
trotz Abholzungsverbot das Schutzgebiet angreift.
Jetzt hängt alles von einem Gerichtsurteil ab, das in diesen Tagen
fallen soll. Bitte machen Sie Ihren Standpunkt deutlich und helfen Sie,
die Orang Utans zu retten!
www.regenwald.org
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